Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Statistiker rechnen mit geringerer Getreideernte

dpa/lsw Stuttgart. Die Getreideernte im Land wird wohl in diesem Jahr unterdurchschnittlich ausfallen - das teilte am Mittwoch das Statistische Landesamt nach Auswertung vorläufiger Zahlen mit. Die Ernte werde voraussichtlich 2,6 Millionen Tonnen erreichen. Damit würde sie um elf Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres und zehn Prozent unter dem mehrjährigen Mittelwert 1iegen. Als Gründe dafür machen die Statistiker die allgemeine Trockenheit und bei der Wintergerste auch Schäden durch Spätfröste aus.

Ein Mähdrescher fährt über ein Feld und erntet Weizen. Foto: Tom Weller/dpa

Ein Mähdrescher fährt über ein Feld und erntet Weizen. Foto: Tom Weller/dpa

Doch es gibt Hoffnung: Diese erste Ernteschätzung sei noch unter dem Eindruck der lang anhaltenden Frühjahrstrockenheit entstanden, heißt es beim Statistischen Landesamt. Diese Trockenheit habe beim Wintergetreide zu weniger Beständen geführt und den Sommerfrüchten den Start erschwert. Inwieweit die vermutlich noch rechtzeitig einsetzenden Niederschläge im Mai die lange Trockenperiode kompensieren könnten, lasse sich momentan noch nicht abschätzen.

Zum Artikel

Erstellt:
29. Juli 2020, 11:01 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

Bilfinger mit deutlichem Verlust

dpa Mannheim. Die Corona-Pandemie und der Ölpreisverfall haben den Industriedienstleister Bilfinger im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen... mehr...