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Stechmückenjäger können bald wieder Hubschrauber einsetzen

dpa Speyer. Die Stechmückenjäger am Oberrhein können ab Ende der laufenden Woche als Ersatz für zwei defekte Helikopter wieder einen Hubschrauber einsetzen. Das reparierte Fluggerät müsse noch von den Behörden genehmigt werden, sagte der wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs), Norbert Becker, am Montag in Speyer. Für die aktuelle Mückenzeit komme der Hubschrauber zu spät. „Die Larven haben sich verpuppt, hier sind uns biologisch die Grenzen aufgezeigt“, sagte er.

Sollte es in den nächsten Wochen jedoch zu Starkregen und damit zu weiteren Larven kommen, könne die Kabs diese dann wieder aus der Luft bekämpfen. Vom Hubschrauber aus verteilen die Stechmückenjäger den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Über das wieder einsatzbereite Fluggerät hatte auch der SWR berichtet.

Weil die beiden Helikopter der Kabs defekt sind, können sich die Stechmücken derzeit an vielen Stellen nahezu ungehindert verbreiten. Die Schnakenjäger rechnen ab dieser Woche mit einer Plage ab dem Kreis Rastatt (Baden-Württemberg) sowie auf pfälzischer Seite um Wörth und Germersheim und im Raum Kühkopf (Hessen). Das Einsatzgebiet der Organisation reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen und zum rheinland-pfälzischen Bingen.

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Erstellt:
3. Juni 2019, 15:10 Uhr

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