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Steinbrecher will benachteiligten Menschen helfen

dpa/lsw Stuttgart. Jeder kann ins soziale Abseits geraten, findet Michael Steinbrecher. Deshalb ist es für den „Nachtcafé“-Moderator umso wichtiger, für die Würde benachteiligter Menschen zu kämpfen. Ihnen verleiht er eine Stimme in seinem neuen Buch.

TV-Moderator Michael Steinbrecher. Foto: Tom Weller/dpa

TV-Moderator Michael Steinbrecher. Foto: Tom Weller/dpa

„Wir sollten kämpfen, damit Würde in der Gesellschaft ihren Platz hat“, sagte Michael Steinbrecher. Der TV-Journalist hat am Dienstag in Stuttgart sein neues Buch „Der Kampf um die Würde“ vorgestellt. Darin fordert er soziale Teilhabe für benachteiligte Menschen. Schließlich kann es dem 53-Jährigen zufolge jeden treffen: „Wie schnell kann es gehen, dass man an den Rand der Gesellschaft gerät.“

Im Buch veranschaulicht der gebürtige Dortmunder soziale Probleme anhand von Einzelschicksalen. Sein Credo lautet: „Menschen dürfen nicht hinter Statistiken verschwinden.“ Deshalb erzählt Steinbrecher die Geschichte vom Jungen, der wegen seiner ärmlichen Kleidung von seinen Mitschülern gehänselt wird. Von der alleinerziehenden Mutter, die infolge einer Krebserkrankung ihren Job verliert. Vom alten Mann, der im Pflegeheim vereinsamt.

Die Protagonisten seines Buchs hat Steinbrecher kennengelernt als Gastgeber der SWR-Talkshow „Nachtcafé“. Davor moderierte der Journalismus-Professor das „Aktuelle Sportstudio“ im ZDF.

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Erstellt:
2. Oktober 2019, 08:02 Uhr

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