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Stieftochter und Frau nach Mord an 59-Jährigem vor Gericht

dpa/lsw Tettnang. Erst sollen die Ehefrau und die Stieftochter auf einen 59-Jährigen eingeschlagen haben - und dann soll der neue Partner der älteren Frau ihn mit einem Kissen erstickt haben. Nun steht das Trio vor Gericht.

Sie sollen für den Tod eines 59-Jährigen verantwortlich sein: Vor dem Landgericht Ravensburg müssen sich von heute an dessen Ehefrau, ihr neuer Freund und ihre Tochter verantworten. Die beiden Frauen sollen im April 2019 in Tettnang (Bodenseekreis) zunächst auf den schlafenden Mann eingeschlagen haben. Der neue Lebensgefährte der Ehefrau erstickte den 59-Jährigen laut Anklage schließlich mit einem Kissen und würgte ihn mit den Händen - nach Aufforderung der 26 Jahre alten Stieftochter des Mannes.

Das Opfer starb später in einem Krankenhaus. Hintergrund der Tat soll der Fund von Fotos der schlafenden 26-Jährigen auf dem Handy des Mannes gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Stieftochter Anstiftung zum Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Die 45-jährige Ehefrau des Opfers wurde ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Dem 38-jährigen Freund wird heimtückischer Mord vorgeworfen. Bei allen Beteiligten handelt es sich um deutsche Staatsbürger. Ein Urteil wird für Ende November erwartet. Zum Auftakt des Prozesses am kommenden Mittwoch wird voraussichtlich nur die Anklage verlesen.

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Erstellt:
23. Oktober 2019, 04:13 Uhr

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