Stiftungen schenken Land Neubau eines Kindertumorzentrums

dpa/lsw Heidelberg. Stiftungen haben dem Land Baden-Württemberg den Neubau des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg im Wert von 85 Millionen Euro geschenkt. Wie das Universitätsklinikum Heidelberg am Donnerstag mitteilte, soll das Zentrum bundesweit einzigartige Voraussetzungen für Forschung und Patientenbehandlung unter einem Dach schaffen. In Deutschland erhalten demnach jedes Jahr Eltern von rund 2000 Kindern die Diagnose, dass ihr Kind an Krebs erkrankt ist. Obwohl sich Forschung und Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten verbessert hätten, mangle es immer noch an Therapien, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind.

Ein Stethoskop neben Kinderspielzeug. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Stethoskop neben Kinderspielzeug. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg. Den Grund, auf dem der Neubau entsteht, stellt das Land zur Verfügung. Die Baukosten in Höhe von insgesamt 85 Millionen Euro tragen zum überwiegenden Teil die Dietmar Hopp Stiftung und die ODWIN gGmbH von Gerda Tschira.

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Erstellt:
24. September 2020, 19:41 Uhr

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