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Stoch und Selbständige kritisieren Soforthilfe-Umsetzung

dpa/lsw Stuttgart. SPD-Landtagsfraktionschef Andreas Stoch und der Bund der Selbstständigen haben die Umsetzung der Corona-Soforthilfen kritisiert. „Es ist wichtig, dass kleine Unternehmen sehr rasch Hilfe bekommen“, sagte Stoch den „Badischen Neuesten Nachrichten“ (Mittwoch). Es könne nicht sein, „dass der Kleinunternehmer in Baden-Württemberg von Tag zu Tag mehr Sorgen haben muss, während sein Kollege in Nordrhein-Westfalen seit Tagen den Zuschuss auf dem Konto hat, der sein Unternehmen vor der Pleite rettet“, betonte Stoch. Für viele kleine Unternehmen gehe es „um jeden Tag, weil viele Kosten weiterlaufen, aber keine oder kaum noch Einnahmen reinkommen“.

Andreas Stoch. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Andreas Stoch. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Stoch warf zudem die Frage auf, ob das Antragsverfahren möglicherweise „unnötig kompliziert“ sei. Der Bund der Selbstständigen bangt unterdessen um die Existenzen der Mitglieder. „Das Land hat bei der Corona-Soforthilfe viel Zeit vergeudet“, sagte BDS-Präsident Günther Hieber. „Ich kann nur hoffen, dass der Bearbeitungsstau nicht allzu viele Betroffene die Existenz kostet.“

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Erstellt:
7. April 2020, 21:47 Uhr

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