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Strobl rechnet mit längerem Prozess bei Kanzlerkandidatur

dpa/lsw Berlin. CDU-Vize Thomas Strobl rechnet damit, dass über die Kanzlerkandidatur in der Union erst gegen Ende des Jahres entschieden wird. Das werde man jetzt in einem geordneten Prozess machen, unter Leitung der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, gemeinsam im Präsidium und im Bundesvorstand der CDU, sagte Strobl nach einer Sitzung des CDU-Vorstands am Montag in Berlin.

Thomas Strobel (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Thomas Strobel (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

„Ich sage mal voraus, bis zum Stuttgarter Parteitag Anfang Dezember werden wir dann inhaltlich gut aufgestellt sein (...), und es wird auch klar sein, wer die Kanzlerkandidatin beziehungsweise der Kanzlerkandidat der Union ist.“ Auf dem Parteitag in Stuttgart soll nach bisheriger Planung auch eine neue Parteiführung gewählt werden. Zur Frage der Nachfolge für Kramp-Karrenbauer als Parteichefin äußerte sich Strobl auf Nachfrage nicht.

Die CDU-Chefin hatte am Montag überraschend vor der Parteispitze erklärt, sie verzichte auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin und werde auch den Parteivorsitz abgeben. Verteidigungsministerin soll sie nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert aber bleiben.

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Erstellt:
10. Februar 2020, 14:16 Uhr

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