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Strobl: „US-Soldaten in Stuttgart hätten anders entschieden“

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) zeigt sich enttäuscht über die geplante Verlegung der Kommandozentrale für die US-Truppen in Europa von Stuttgart nach Mons in Belgien. „Ich bin ziemlich sicher, die Soldaten, die hier in Stuttgart sind, hätten anders entschieden“, sagte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich versicherte er: „Wir waren, sind und bleiben gute Gastgeber für unsere amerikanischen Freunde.“

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

In Stuttgart sitzt neben dem militärischen Hauptquartier „European Command“ (Eucom) auch die für US-amerikanische Militäroperationen auf dem afrikanischen Kontinent zuständige Zentrale „Africom“. Der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General Tod Wolters, schloss am Mittwoch in Washington auch deren Verlegung aus Stuttgart an einen anderen Ort nicht aus.

Strobl sagte, er sei gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bereits in Gesprächen, wie mittel- und langfristig mit eventuell frei werdenden Liegenschaften umgegangen werden könne. Insgesamt könnten die Pläne in Stuttgart rund 25 000 Angehörige der Streitkräfte, Zivilisten und Angehörige betreffen.

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Erstellt:
29. Juli 2020, 16:59 Uhr

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