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Studie: Autoabsatz in West-Europa bricht wegen Corona ein

dpa St. Gallen. Die Corona-Krise trifft die Autobranche in Westeuropa hart. Laut einer Studie könnte der Absatz in Deutschland um eine halbe Million Autos zurückgehen.

BMW-Mitarbeiter arbeiten in der Montage des i8. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

BMW-Mitarbeiter arbeiten in der Montage des i8. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Corona-Pandemie wird in Westeuropa nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zu massiven Einbrüchen beim Autoabsatz führen.

Vor allem in Italien, aber auch auf den anderen Hauptmärkten wie Deutschland, Frankreich und Spanien könnten die Hersteller im laufenden Jahr nur deutlich weniger Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des Institute for Customer Insight an der Universität St. Gallen. Allein in Deutschland werde der Absatz um eine halbe Million Autos zurückgehen.

Im Vergleich zum Vorjahr werde der Absatz um 11 Prozent auf noch 12,7 Millionen Autos abstürzen, erklärte Studienleiter Dudenhöffer. Dies gelte bereits bei der optimistischen Annahme, dass sich das öffentliche Leben innerhalb von drei Monaten wieder normalisiere. Auch ohne das Coronavirus war bereits ein Rückgang des europäischen Automarktes erwartet worden. Kommt es zu dem Einbruch, werde das Niveau von 2019 vermutlich erst im Jahr 2030 wieder erreicht.

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Erstellt:
16. März 2020, 08:00 Uhr

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