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Studie: Südwest-Kommunen stehen finanziell weiter gut da

dpa/lsw Stuttgart. Im Vergleich mit den meisten anderen Bundesländern stehen Baden-Württembergs Städte und Gemeinden finanziell weiter glänzend da. Das geht aus dem jüngsten Kommunalen Finanzreport der Bertelsmann-Stiftung hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Was das Steueraufkommen angehe, stehe der Südwesten zusammen mit Bayern und Hessen mit großem Vorsprung an der Spitze, heißt es darin. Besonders sei, dass es im Grunde keine wirtschaftlich schwachen Regionen in Baden-Württemberg gebe.

Verschiedene Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Verschiedene Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Als schwächste Region nahm der Kreis Calw mit 1133 Euro Steuereinnahmen je Einwohner immer noch mehr als die Hälfte der 1933 Euro ein, die der Spitzenreiter Ulm an Pro-Kopf-Steuereinnahmen verzeichnete. In Bayern etwa sei das Verhältnis zwischen den höchsten und den niedrigsten Einnahmen zum Teil eins zu vier, schreiben die Autoren der Studie, die alle zwei Jahre vorgelegt wird.

Zugleich gehörten die Kommunen in Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich zu denen mit den höchsten Rücklagen. Kassenkredite hingegen, auf die klamme Kommunen zurückgreifen, um ihre Aufgaben finanzieren zu können, gibt es der Studie zufolge so gut wie gar nicht. Sie summierten sich landesweit auf weniger als 400 Millionen Euro. Das sei gerade einmal ein Fünftel dessen, was allein die Stadt Essen in NRW an Kassenkrediten angehäuft hat, hieß es.

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Erstellt:
9. Juli 2019, 10:44 Uhr

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