Stürmer Petersen: „Bin für Platz 8 bis 15 geschaffen“

dpa/lsw Freiburg. Nach mittlerweile mehr als fünf Jahren im Trikot des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg kann sich Stürmer Nils Petersen einen Wechsel zu einem international ambitionierteren Club offenbar nicht mehr vorstellen.

Nils Petersen von Freiburg bejubelt ein Tor. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archiv

Nils Petersen von Freiburg bejubelt ein Tor. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archiv

Natürlich habe es in der jüngeren Vergangenheit „die eine oder andere Anfrage“ für ihn gegeben, sagte der 31-Jährige dem Podcast „Arsch & Ananas“, der sich vor allem an jugendliche Zuhörer richtet. „Aber ich bin Realist und weiß, dass ich für Platz 8 bis 15 geschaffen bin in der Bundesliga. Das ist genau das, wo ich hingehöre. Da kann ich wichtig sein und dem Verein helfen. Das würde ich jetzt nicht mehr herschenken für ein paar Euro mehr oder ein Trikot mit zwei Sternen auf der Brust.“

Auf seinen vorherigen Stationen habe er „ja das eine oder andere gesehen mit Bayern und Bremen, Cottbus oder Jena“, sagte Petersen. Es sei schön gewesen, „rumzukommen, Erfahrungen zu machen und andere Gebiete kennenzulernen“. Ins Ausland habe es ihn bisher aber nicht gezogen. „Ich bin doch eher heimatverbunden“, erklärte Petersen.

Mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart beginnt für Petersen und Freiburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr) die neue Bundesliga-Saison. „Mit einem Derby-Sieg würden wir einen guten Start setzen, das hätte was“, sagte der Ex-Nationalspieler. „Letzte Saison sind wir auch perfekt gestartet, waren dann nie schlechter als Platz neun.“

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Erstellt:
16. September 2020, 12:34 Uhr

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