Allianz MTV Stuttgart

Stuttgart steht im Play-off-Halbfinale

Die Stuttgarter Volleyballerinnen dominieren im zweiten Play-off-Spiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt, siegen mit 3:0 und entscheiden die Best-of-three-Serie für sich.

Stuttgarts Mikala Mogensen überwindet den Erfurter Block

© imago/Dühring

Stuttgarts Mikala Mogensen überwindet den Erfurter Block

Von hem

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart stehen im Play-off-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Bitter setzte sich drei Tage nach dem mühsamen 3:2-Heimsieg gegen den Tabellenachten Schwarz-Weiß Erfurt im zweiten Duell in der Erfurter Riethsporthalle nach knapp 70 Minuten mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:17) durch und schaffte damit den notwendigen zweiten Sieg in der Best-of-three-Serie.

„Erfurt hat auch diesmal wieder viel Druck aufgebaut. Aber wir haben den Ball mit dem ersten Kontakt höher bekommen und dadurch mehr Druck im Angriff aufbauen können“, sagte Bitter.

Im ersten Satz kam Stuttgart gut in die Partie und erspielte sich einen 10:6-Vorsprung. Erfurt glich nach einem zwischenzeitlichen 15:19 zwar noch zum 19:19 aus, musste sich am Ende aber geschlagen geben, da Allianz MTV im Angriff deutlich effektiver war.

Stuttgart hat Vorteile im Blockspiel

Auch im zweiten Durchgang lag Stuttgart von Beginn an in Führung. Die aufopferungsvoll kämpfenden Erfurterinnen gaben zwar keinen Ball verloren und machten einige Punkte gegen den Stuttgarter Block. Am Ende hatte Allianz MTV jedoch vier Satzbälle, Mikala Mogensen nutzte gleich den ersten mit einem Ass. Im dritten Satz gelang Erfurt trotz eines 0:5-Rückstands beim 9:8 erstmals eine Führung. Mit starken Aufschlägen von Lucia Varela und Anna Koulberg setzten sich die Stuttgarterinnen jedoch nach einem 14:14-Zwischenstand immer mehr ab und brachten die Partie souverän zu Ende. Vor allem im Blockspiel war Stuttgart deutlich überlegen.

Das erste Halbfinale findet am 5. April in der Scharrena statt. „Jetzt haben wir viel Zeit, uns auf diese Serie vorzubereiten“, sagte Bitter zufrieden.

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Erstellt:
25. März 2026, 21:38 Uhr

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