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Stuttgarter Flughafen setzt auf Solarenergie

dpa/lsw Stuttgart. Der Stuttgarter Flughafen setzt für die Zukunft auf Sonnenenergie und baut dafür seine Solaranlagen auf Dächern kräftig aus. Fünf davon gibt es bisher, zusammen bedecken sie eine Fläche von rund 15 000 Quadratmetern, was gut zwei Fußballfeldern entspricht. In den kommenden 30 Jahren sollen weitere 115 000 Quadratmeter hinzukommen, heißt es im „Masterplan Energie und Klima 2050“, den der Flughafen am Montag vorgestellt hat. Die Leistung der Anlagen soll von bisher 2,5 Gigawattstunden auf rund 30 Gigawattstunden steigen.

Blick auf die Photovoltaikanlage auf dem Bosch Parkhaus am Stuttgarter Flughafen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Blick auf die Photovoltaikanlage auf dem Bosch Parkhaus am Stuttgarter Flughafen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Sogenannte Wolkenkameras, die im Sekundentakt den Himmel scannen, sollen genaue Prognosen darüber ermöglichen, wie viel Strom die Anlagen wann liefern werden. Entsprechend würden dann die Energiesysteme des Flughafens gesteuert und zum Beispiel Elektroautos immer dann geladen, wenn gerade besonders viel Solarstrom zur Verfügung steht, hieß es.

Ziel ist es, den Betrieb des Flughafens am Boden bis 2050 klimaneutral zu machen - zum größten Teil über die Reduzierung der eigenen Emissionen, zum Teil aber auch über Klimaschutzprojekte als Kompensation. Den Ausbau der Solartechnik veranschlagt der „Masterplan“ mit rund 35 Millionen Euro. Für die energetische Sanierung der Terminalgebäude werde bis 2050 sogar eine Milliarde Euro gebraucht, hieß es.

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Erstellt:
27. Juli 2020, 14:13 Uhr

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