Stuttgarter Forscher entwickeln Desinfektionsroboter

dpa/lsw Stuttgart. Er desinfiziert gezielt Türklinken, Lichtschalter oder Aufzugknöpfe. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart wollen mit einem Roboter einen Beitrag gegen die Ausbreitung des Coronavirus leisten. Der Vorteil im Vergleich zu bereits verfügbaren Desinfektionsrobotern sei, dass die eingesetzten Mittel nicht großflächig im Raum versprüht würden, teilte das Institut am Donnerstag mit.

Der Prototyp des Roboters „DeKonBot“ desinfiziert eine Türklinke. Foto: Rainer Bez/Fraunhofer IPA/dpa/Archivbild

Der Prototyp des Roboters „DeKonBot“ desinfiziert eine Türklinke. Foto: Rainer Bez/Fraunhofer IPA/dpa/Archivbild

Der Prototyp des Roboters „DeKonBot“ steuere die gewünschten Stellen gezielt an. Angelernt werde das Gerät quasi von Hand, indem ein Mitarbeiter mit dem Roboterarm die gewünschten Bewegungen ausführe, die dann abspeichert würden. Allerdings sei die Serienreife mit dem vollen Funktionsumfang noch nicht erreicht, teilte das Fraunhofer-Institut weiter mit.

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Erstellt:
1. Oktober 2020, 15:52 Uhr

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