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Stuttgarter Kickers „in existenziellen Nöten“

dpa/lsw Stuttgart. Die Corona-Krise bedroht den ehemaligen Fußball-Bundesligisten Stuttgarter Kickers in seiner Existenz. „Fakt ist, dass wir schon jetzt in existenziellen Nöten sind. Wir haben seit vier Monaten keine Heimspiele. Es sind also seit vier Monaten Kosten aufgelaufen, denen kaum Einnahmen gegenüberstehen“, sagte Kickers-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Für uns ist entscheidend, wann es weitergeht.“ Der Fünftligist hat nach dpa-Informationen zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine Liquiditätslücke im unteren sechsstelligen Bereich.

Das Logo des Vereins Stuttgarter Kickers an einem Dach auf dem Trainingsgelände. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Logo des Vereins Stuttgarter Kickers an einem Dach auf dem Trainingsgelände. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Aktuell ruht der Betrieb in der Oberliga bis Ende April. Darüber hinaus gilt in Baden-Württemberg derzeit bis auf weiteres eine behördliche Verordnung, wonach der Betrieb von Sportanlagen bis zum 15. Juni untersagt ist. Alle Mitarbeiter der Schwaben werden laut Pfeifer auf Teile ihres Gehalts verzichten. „Alle, die Lohn und Gehalt beziehen, sind bereit, den Verein zu unterstützen, in dem sie sich in Verzicht üben“, sagte er. „Das ist großartig, war aber auch zwingend erforderlich.“

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Erstellt:
27. März 2020, 13:37 Uhr

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