Stuttgarter Stadträte wegen Hausfriedensbruchs verurteilt

dpa/lsw Stuttgart. Drei zum Teil prominente Stuttgarter Stadträte sind am Freitag wegen Hausfriedensbruchs zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Amtsgericht Stuttgart sah es als erwiesen an, dass die drei Männer am 2. Mai 2018 in eine leerstehende Wohnung in der Landeshauptstadt eingedrungen waren und dort ein Interview gaben, das gefilmt wurde.

Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Es handelt sich nach Auskunft des Gerichts um den Sprecher des Linksbündnisses, Hannes Rockenbauch, sowie um dessen zwei Fraktionskollegen Luigi Pantisano und Thomas Adler. Rockenbauch will bei der Wahl am 8. November Oberbürgermeister in Stuttgart werden. Pantisano scheiterte jüngst bei der OB-Wahl in Konstanz.

Wie ein Gerichtssprecher sagte, wurde Adler zu 15 Tagessätzen verurteilt, die beiden anderen Stadträte zu jeweils 10 Tagessätzen.

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Erstellt:
30. Oktober 2020, 15:57 Uhr

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