Südwest-Ärzte fordern Vakzin in Einzeldosen

dpa/lsw Stuttgart. Im Kampf gegen die Impfmüdigkeit in der Corona-Pandemie will die Südwest-Ärzteschaft Patienten auch spontan impfen können und fordert Vakzine auch in Einzeldosen und als Fertigspritzen an. „Corona-Impfstoffe sind bislang (...) nur in größeren Gebinden mit sechs oder zehn Impfdosen verfügbar“, erklärte Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Weil sich derzeit immer weniger Menschen impfen ließen, müssten gehäuft Impfdosen weggeworfen werden. Dem könne mit Einzel-Impfdosen entgegengewirkt werden. Gleichzeitig müssten nicht benötigte Impfdosen über das internationale Impfprogramm Covax an „Länder des globalen Südens“ weitergegeben werden.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Die Landesärztekammer vertritt nach eigenen Angaben die rund 70.000 Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Fort- und Weiterbildung, die Berufsaufsicht und die Qualitätssicherung.

© dpa-infocom, dpa:210725-99-523321/2

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Erstellt:
25. Juli 2021, 14:51 Uhr

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