Südwest-CDU: Stuttgart sollte Bundesparteitags-Ort bleiben

dpa/lsw Stuttgart. Nach der jüngsten Einigung der drei Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz, die Führungsfrage auf einen Parteitag Mitte Januar zu klären, will die Südwest-CDU weiterhin Gastgeber dafür in Stuttgart bleiben. „Für einen Parteitag - dezentral wie digital - ist die Messe Stuttgart ein ganz ausgezeichneter Ort“, wird CDU-Landesgeneralsekretär Manuel Hagel von der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag) zitiert.

Das Logo mit den Buchstaben der CDU steht bei einem Parteitag auf einem Tisch. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archiv/Symbolbild

Das Logo mit den Buchstaben der CDU steht bei einem Parteitag auf einem Tisch. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archiv/Symbolbild

Er begrüßte demnach, dass es nach dem Streit der Kandidaten um die Verschiebung des ursprünglich geplanten Präsenzparteitags am 4. Dezember in Stuttgart nun eine Verständigung gebe: „Ich bin froh, dass wir hier nun eine Einigung haben und wir aus der CDU Baden-Württemberg heraus den Impuls geben konnten.“ Hagel hatte im Namen der Landespartei am Mittwoch an CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak geschrieben und einen Parteitag spätestens Mitte Januar gefordert.

Eigentlich hätte der neue CDU-Chef Anfang Dezember gewählt werden sollen. Wegen der Corona-Krise sagte der Bundesvorstand das Treffen von 1001 Delegierten aber ab - sehr zum Ärger von Kandidat Friedrich Merz, der sich benachteiligt sah. Am Samstagabend dann konnte CDU-Generalsekretär Ziemiak die Nachricht auf Twitter verkünden: Nach „intensiver Beratung“ hätten sich der ehemalige Fraktionschef und seine beiden Konkurrenten, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen, darauf verständigt, den Bundesvorstand zu bitten, den Parteitag für Mitte Januar anzusetzen.

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Erstellt:
1. November 2020, 18:36 Uhr

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