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Südwest-Sparkassen rechnen mit mehr Kreditausfällen

dpa/lsw Stuttgart. Viele Unternehmen geraten durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das spüren auch die Südwest-Sparkassen. Sie rechen mit mehr faulen Krediten - und erhöhen deshalb die Risikovorsorge.

Das Logo der Sparkasse. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Das Logo der Sparkasse. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Die baden-württembergischen Sparkassen stellen sich auf wirtschaftlich schwierige Zeiten ein. „Die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle wird in diesem Jahr deutlich steigen, und auch 2021 rechnen wir mit einem schwierigen Jahr für viele Sparkassenkunden“, sagte Verbandspräsident Peter Schneider. Im ersten Halbjahr gewährten die 51 Kreditinstitute ihren Firmenkunden über eine Milliarde Euro mehr an Darlehen als im Vorjahreszeitraum.

Schneider informiert heute über die aktuelle Entwicklung. 2019 hatten die Sparkassen Unternehmen und Selbstständigen in der ersten Jahreshälfte neue Kredite in Höhe von 6,7 Milliarden Euro zugesagt. 2020 stiegen die Kreditzusagen an diese Gruppe im gleichen Zeitraum um rund ein Fünftel auf acht Milliarden Euro. Insgesamt stieg der gesamte Bestand an Krediten für Unternehmen und Selbstständige um 4,5 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro.

Inklusive der Kredite an Privatkunden und an weitere Kreditnehmer hatten die Sparkassen in Baden-Württemberg Ende Juni rund 139 Milliarden Euro in ihren Büchern. Dies sind 5,9 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor - ein Plus von 4,4 Prozent.

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Erstellt:
29. Juli 2020, 03:11 Uhr

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