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Super Stimmung an der Superrutsche

Abschied vom Sommer im Backnanger Freibad – Unterhaltsamer Staffelwettbewerb mit einem Dutzend Teams

Viele Parkplätze waren nicht mehr frei auf dem Gelände der Murrbäder. Das Wochenendwetter hätte für das Vorhaben des Wonnemar-Teams, des THW-Ortsvereins Backnang, der Wohnzimmer-Crew und der Online-Plattform MeinBacknang.de auch nicht besser sein können: Sommerabschied im Freibad.

Volle Fahrt voraus: Die große Rutschparty im Backnanger Freibad war ein Riesenspaß – vergnüglich, feucht und fröhlich ging es im Kanal den Hang runter. Fotos: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

Volle Fahrt voraus: Die große Rutschparty im Backnanger Freibad war ein Riesenspaß – vergnüglich, feucht und fröhlich ging es im Kanal den Hang runter. Fotos: J. Fiedler

Von Carmen Warstat

BACKNANG. Wie schon im Vorjahr sollte der Sommer vergnüglich und feucht-fröhlich verabschiedet werden. Höhepunkt und Abschluss: das große Staffelrutschen, bei dem es auf Mut und Technik ankam, auf gute Laune sowieso.

Männer und Frauen vom Technischen Hilfswerk hatten zuvor in zehnstündiger Teamarbeit die 120 Meter lange Rutsche errichtet, die aus mehreren eigens dafür angelegten Becken gespeist und über einen geschlossenen Wasserkreislauf versorgt wurde. Florian Klopp, Fabian Menhorn und Julia Rommel erläuterten die Funktionsweise etwa des Puffer- und des Zwischenbeckens und freuten sich über die Begeisterung der Besucher der Summer-Slide-out-Party.

Klar, dass das THW als Mitveranstalter auch ein Rutschteam stellte, dieses startete auf Position zwei und benötigte 4,02 Minuten. Die Strecke setzte sich zusammen aus einem bergauf führenden Laufabschnitt entlang der Rutsche und der eigentlichen Rutschpartie.

Mega-Rutschparty im Freibad

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Rutschpartien im Wonnemar, Fotos: Jörg Fiedler
Rutschpartien im Wonnemar, Fotos: Jörg Fiedler

© Jörg Fiedler

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Im Unterschied zum Vorjahr wurden eigene aufblasbare Rutschunterlagen nicht zugelassen, sondern – im Interesse der Chancengleichheit – Luftmatratzen zur Verfügung gestellt. Diese mussten innerhalb der fünfköpfigen Teams jeweils am Fuße der Rutsche an den nächsten übergeben werden, der sie beim Hochlaufen mitzuführen hatte. Obwohl ja eigentlich Spaß und Gaudi im Mittelpunkt standen, entwickelten sowohl die Wettkämpfer als auch die Unparteiischen beachtlichen sportlichen Ehrgeiz und schenkten sich nichts. Immerhin: den Gewinnern winkten „Ruhm und Ehre“ sowie eine Riesenflasche Bier und „Pommes Schranke“.

Auf einen Sonderpreis fürs beste Kostüm wurde offensichtlich auch spekuliert. Ein Kasten Bier musste her. Diesen sollte – absolut verdient – das Team „Die Partei“ erhalten, das exotisch gekleidet aufkreuzte mit in Schwarz und Silber glänzenden Superman-Umhängen und mit kultigen Accessoires, darunter schräge Brillen sowie eine Atemschutzmaske. Sie seien „gekommen, um zu siegen“, verriet „Führer“ Marco Schlich, der auf den bislang nicht einmal ausgelobten Kostümpreis hoffte. Es gelte, Ästhetik in der Politik zu verankern und die tatsächlichen eigenen Ichs zu repräsentieren, schließlich: „Wir sind ja alle sehr gut aussehend.“ Im Rennen selbst mit 5,26 Minuten ziemlich abgeschlagen, punktete die Partei umso mehr in Sachen Originalität und Witz.

An der Rutschpartie teilgenommen haben insgesamt zwölf Teams, darunter sportaffine Gruppierungen wie „Runsquad BK 1“ und „Runsquad BK 2“, sowie das „Wolfpack“, ebenfalls eine Laufgruppe, bestehend aus etwa 20 Männern und Frauen, die sich regelmäßig treffen, oder die Fitnessexperten „Clever fit“, das Gastgeberteam vom Wonnemar, die „Stubenrocker“ vom Club Wohnzimmer und andere.

Wohnzimmer-Chef Alexander Lisson war außerhalb des Wassers auch der Moderations-Chef und heizte den Aktiven und Passiven gekonnt ein. „Auf die Plätze, fertig, fly!“, rief er oder: „Go, Go, Go!“ Lisson scheute nicht davor zurück, ins Wasser des Pufferbeckens zu steigen, um in gebeugter Haltung den Rutschstart oben zu verfolgen und fotografisch festzuhalten. Als Moderator wurde er unterstützt von seiner Mitarbeiterin Jessica Gäbisch sowie Johannes Guthardt und Carina Neumann (beide Wonnemar). Groß war die Freude, als sich ein Team nachträglich anmeldete. Es waren Damen und Herren, die als „Dauerkartenbesitzer“ starteten und sich wacker schlugen. Für Atmosphäre sorgten aber auch die DJs Hannes Wolf und Tobi Rock mit lockeren elektronischen Klängen und entspannter Stimmung im Gepäck. Das Wohnzimmer-Team brachte Cocktails an den Mann und die Frau, und verhungern musste auch keiner.

Das Team „Plattenwald“ holt den ersten Platz

Mit 3,39 Minuten belegte das Team „Plattenwald“, das sich erst in letzter Minute angemeldet hatte, den ersten Platz. Es folgten „Wolfpack“ und „Clever fit“ mit 3,47 und 3,56 Minuten. Bemerkenswert auch, dass vier Teams die gleiche Zeit erzielten und sich mit 4,07 Minuten den fünften Platz teilten.

Das Events fand bei den Backnangern und ihren Gästen einen überwältigendem Anklang. Insgesamt etwa 1200 Besucher zählte das Wonnemar am sonnigen Slide-out-Sonntag. Am Samstag waren es bereits 1000 gewesen.

Die Teilnehmer am Staffelwettbewerb entwickelten eine gehörige Portion sportlichen Ehrgeiz.

© Jörg Fiedler

Die Teilnehmer am Staffelwettbewerb entwickelten eine gehörige Portion sportlichen Ehrgeiz.

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Erstellt:
16. September 2019, 06:00 Uhr

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