Falschmeldungen sorgen für Aufregung

Swatting als neuer Telefonstreich

Immer wieder sorgen Notrufe mit vorsätzlich falschen Infos für Aufregung. Opfer des Streichs sind nicht selten prominente Persönlichkeiten.

Bei Notrufen spekuliert die Polizei nicht, sondern geht vom Schlimmsten aus (Archivbild).

© dpa/Matthias Balk

Bei Notrufen spekuliert die Polizei nicht, sondern geht vom Schlimmsten aus (Archivbild).

Von Eugen Blossey

Um einen Notfall vorzutäuschen, werden immer wieder Notrufe von Polizei und Feuerwehr missbraucht. Dabei spielen oft Notruf-Apps eine Rolle, deren Nutzung anonym möglich ist. Ein Notruf lässt sich ohne die Stimme und Telefonnummer eines Absenders kaum zurückverfolgen.

Auswirkungen für Betroffene

Geht die Polizei von einer dramatischen Gefahrenlage aus, greift sie hart durch und ist dabei schwer bewaffnet. Steht dann ein Spezialeinsatzkommando (engl. „SWAT“) vor der Haustür, bleibt das nicht unbemerkt.

Das wissen auch die Täter der Fake-Anrufe, deren Ziel es ist, anderen bewusst zu schaden. Betroffene berichten teilweise von traumatischen Erlebnissen und Angstzuständen, die durch solche Einsätze ausgelöst wurden.

Missbrauch strafbar

Das Vortäuschen von Verbrechen und damit auch der Missbrauch von Notrufeinrichtungen ist strafbar. Hier drohen Geldstrafen, inklusive die Übernahme der Einsatzkosten, aber auch Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr.

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Erstellt:
26. Februar 2024, 17:14 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2024, 08:56 Uhr

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