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Tatverdächtiger im Fall der toten Artistin kommt frei

dpa/lsw Rust. Fünf Monate nach dem Fund einer Frauenleiche am Rhein bei Rust (Ortenaukreis) bleibt der Tod der 33-jährigen Artistin vorerst ungesühnt. Der anfangs tatverdächtige Ex-Freund muss sich nicht wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Das Schwurgericht des Landgerichts Freiburg hat ein Verfahren wegen dieser Vorwürfe nach Angaben von Montag abgelehnt. Der Haftbefehl gegen den 30-Jährigen - einen Artisten, der mit der Frau gemeinsam aufgetreten war - wurde aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat nach eigenen Angaben sofortige Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt.

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht Freiburg“ hängt an dem Gerichtsgebäude. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archiv

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht Freiburg“ hängt an dem Gerichtsgebäude. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archiv

Zwar habe er „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ die Leiche der Frau in eine Plastikfolie verpackt, mit Hantelgewichten beschwert und im Altrhein versenkt. Allerdings haben Untersuchungen keinen Anhaltspunkt erbracht zur Todesursache und zu einem möglichen, ausreichenden Motiv des Mannes.

Die Frau galt seit Ende April als vermisst, ihre Leiche wurde Mitte Mai gefunden. Sie arbeitete in Rust als Artistin im Europa-Park, zudem war sie im Fernsehen in der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ aufgetreten.

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Erstellt:
15. Oktober 2019, 09:28 Uhr

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