Telefonbetrüger im Südwesten mit Covid-Masche unterwegs

dpa/lsw Tuttlingen. Ein angeblich schwer an Covid erkrankter Verwandter in Lebensgefahr und ein sündhaft teures rettendes Medikament: Telefonbetrüger sind in Baden-Württemberg mit einer neuen Masche unterwegs. Die Kriminellen hätten am Dienstag in verschiedenen Landkreisen versucht, mit dieser Art der Angstmache an Geld zu gelangen, teilte die Polizei mit. Die Anrufer hätten sich als Ärzte oder Krankenschwestern ausgegeben. Sie behaupteten den Angaben zufolge, ein Angehöriger der Angerufenen liege mit Covid in der Klinik und könne nur mit einem Medikament gerettet werden, das für 40.000 Euro aus dem Ausland per Helikopter eingeflogen werden müsse.

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Zwar hätten die Betrüger mit ihrer Covid-Masche bislang kein Geld ergaunert, teilte die Polizei mit. Trotzdem seien sie offenbar sehr überzeugend aufgetreten. Denn viele der Angerufenen hätten in den umliegenden Krankenhäusern angerufen und sich nach den angeblich schwer erkrankten Familienmitgliedern erkundigt.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-450705/2

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Erstellt:
20. Juli 2021, 14:37 Uhr

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