Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Telekom macht Backnang schnell

Glasfaser bis ins Haus: In Backnangs Innenstadt können mehr als 1800 Haushalte profitieren

Glasfaserkabel sind eine Grundvoraussetzung für schnelles Internet.

Glasfaserkabel sind eine Grundvoraussetzung für schnelles Internet.

BACKNANG (pm). Die Deutsche Telekom bereitet jetzt in Backnang die Verlegung von Glasfaser bis in die Häuser vor (Fiber To The Home – FTTH). Die Vorvermarktung für die schnellen Anschlüsse hat bereits begonnen. Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde sind für mehr als 1800 Haushalte möglich. Das teilen die Telekom, die Stadt Backnang, der Zweckverband Breitbandausbau Rems-Murr und die Gigabit Region Stuttgart gemeinsam mit.

Ab sofort können sich die Bürger der Backnanger Innenstadt im Bereich zwischen der Oberen Bahnhofstraße und der Murr für einen Glasfaseranschluss bei der Telekom registrieren. Ziel der Telekom ist es, bis zum 30. Juni Aufträge von 270 Haushalten im Ausbaugebiet zu erhalten. Dann wird gebaut. Wo genau das geschieht und ob die eigene Adresse im Ausbaugebiet ist, erfahren Interessierte auf der Seite www.telekom.de/jetzt-glasfaser: Dort kann jeder die Verfügbarkeit der schnellen Anschlüsse prüfen.

Backnangs OB Frank Nopper begrüßt die vielversprechende Initiative: „Die Tür für einen Quantensprung der Digitalisierung in der Backnanger Innenstadt steht sperrangelweit offen. Jetzt liegt es an den Grundstückseigentümern und den Mietern, ob wir diese Chance nutzen und Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde möglich werden.“

Landrat Richard Sigel pflichtet bei: „Ich freue mich sehr, dass nun auch in Backnang die Vorvermarktung beginnt. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem gemeinsamen Weg Richtung flächendeckender Breitbandversorgung im Rems-Murr-Kreis.“ Sigel ist Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandausbau Rems-Murr: „Wie wichtig schnelles Internet ist, merken wir in der aktuellen Lage besonders deutlich: Mit Glasfaser bis ins Haus klappt auch die Arbeit im Homeoffice in Zukunft noch besser.“

„Wenn die Bürger es wollen, wird die Backnanger Innenstadt als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen noch attraktiver. Besonders für Eigentümer ist das interessant, denn ein Glasfaseranschluss steigert den Wert der Immobilie beträchtlich“, erklärt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS), Hans-Jürgen Bahde.

Frank Bothe, Projektleiter Gigabit Region Stuttgart von der Telekom, fügt an: „Wenn wir unser Vermarktungsziel erreichen, werden wir unverzüglich mit den Planungen beginnen. Der Glasfaseranschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Arbeiten von zu Hause oder Videostreaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home.“

Wer sich rasch entscheidet, bekommt den Anschluss kostenfrei

Wer sich bis 30. Juni für ein Glasfaserprodukt von der Telekom entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei und spart somit 799,95 Euro. Bestellungen sind online über www.telekom.de/ jetzt-glasfaser möglich. Vier Schritte sind es bis zum Glasfaseranschluss, heißt es in der Mitteilung:

Schritt 1: Sie entscheiden sich für einen passenden Tarif und schaffen damit die Voraussetzung für die Installation des kostenlosen Glasfaserhausanschlusses. Schritt 2: Falls bis zum 30. Juni die erforderliche Mindestanzahl an Bestellungen eingegangen ist, baut die Telekom im geplanten Gebiet aus. Schritt 3: Die Telekom bereitet die Baumaßnahmen konkret vor und plant alle einzelnen Hausanschlüsse. Schritt 4: Das neue Glasfasernetz wird schnellstmöglich gebaut. Sobald die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, vereinbart ein Telekomtechniker einen Termin. Er richtet dann den Glasfaseranschluss kostenlos ein.

Die Telekom versichert, sie werde alles tun, um den Ausbau mit allen technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger wie den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Dort, wo es technisch und baurechtlich möglich ist, will die Telekom beispielsweise das sogenannte Trenching einsetzen. Diese Verlegemethode ist um ein Mehrfaches schneller und um bis zu 30 Prozent günstiger als das herkömmliche Tiefbauverfahren. Dabei werden schmale Schlitze in den Bodenbelag gefräst.

Der Ausbau in Backnang ist Ergebnis einer Kooperation der Gigabit Region Stuttgart GmbH mit der Deutschen Telekom. Im Fokus steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bei der Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert die Abteilung Wirtschaftsförderung den Breitbandausbau. In den Landkreisen unterstützen Zweckverbände ihre Mitgliedskommunen. Seit Beginn der Kooperation haben weitere 22000 Haushalte und Gewerbetreibende Zugang zu einem Glasfaseranschluss.

Bis 2025 sollen zudem 99 Prozent der Bevölkerung Mobilfunk (4G/LTE) nutzen können. Außerdem ist geplant, ein leistungsstarkes 5-G-Netz zügig aufzubauen. Die Kooperation ist in dieser Dimension deutschlandweit einmalig. Weitere Unternehmen sollen die nun entstehende digitale Infrastruktur zu fairen und marktüblichen Konditionen nutzen können.

Zum Artikel

Erstellt:
27. April 2020, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!
Maciej I. wird vorgeworfen, die Entführung seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Vorfeld geplant zu haben. Fotos: A. Becher
Top

Stadt & Kreis

War die Entführung eine Eifersuchtstat?

Am Landgericht in Stuttgart hat gestern der Prozess gegen zwei Männer begonnen, die im Juni eine Frau aus Aspach entführt haben sollen. Offenbar wollte der ältere Angeklagte seine ehemalige Lebensgefährtin zurückgewinnen.

Stadt & Kreis

Hofbräu-Regiment rockt das Autokino

Das nächste große Event auf dem Areal in den Etzwiesen steht morgen Abend an: Die beliebte Partyband aus Stuttgart gibt sich die Ehre dort. Anlass genug, ein Zwischenfazit des bisherigen Verlaufs mit den ehrenamtlichen Veranstaltern zu ziehen.