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Telekommunikationsüberwachung in mehr Verfahren angeordnet

dpa/lsw Bonn. Baden-württembergische Gerichte haben 2018 in mehr Ermittlungsverfahren Überwachungen von Telefon- und Internetanschlüssen angeordnet als im Jahr zuvor. Die Zahl der Verfahren stieg auf 624 (2017: 597), wie das Bundesamt für Justiz am Mittwoch in Bonn mitteilte. Die Zahl der jeweiligen Überwachungsanordnungen in den Verfahren ist dagegen auf 2151 (2017: 2344) gesunken.

Ein Beamter sitzt für eine Telefonüberwachung mit Kopfhörern vor einem Computer. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Ein Beamter sitzt für eine Telefonüberwachung mit Kopfhörern vor einem Computer. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Mit Abstand am häufigsten - in 796 Fällen - kam die Überwachung in Verfahren zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zum Einsatz. Zur Überführung von Betrügern und Computerbetrügern zapften die Ermittler 252 Telefon- Mobilfunk- oder Internetanschlüsse an, zur Aufklärung von Bandendiebstahl 231.

Bundesweit sank die Zahl der Ermittlungsverfahren, in denen Gerichte Telekommunikationsüberwachungen anordneten, um 9,3 Prozent auf 5104.

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Erstellt:
22. Januar 2020, 15:16 Uhr

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