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Therapeuten: Telefon-Therapien während Krise besser vergüten

dpa/lsw Freiburg. Psychotherapeuten wollen ihre Patienten während der Corona-Krise auch telefonisch betreuen können. „Nicht für alle passt die Videobehandlung, manche wünschen sich telefonische Therapie“, sagte Martin Klett, Vizepräsident der Landespsychotherapeutenkammer, der Deutschen Presse-Agentur in Freiburg. Gerade ältere Menschen bevorzugten die traditionelle Methode der Kommunikation, die aber nur mit niedrigerer Vergütung und in geringerem Umfang als die Videotherapie vorgesehen sei. Einschränkungen für die Videotherapie seien wegen der Epidemie aufgehoben worden.

Ein Mann hält einen Telefonhörer. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Ein Mann hält einen Telefonhörer. Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Die Kammer fordere eine vorübergehende Gleichstellung der Telefon- mit der Videotherapie, betonte Klett. Insbesondere gefährdete ältere Leute kämen nicht mehr in die Praxen, um Ansteckung zu vermeiden. „Laufende Therapien dürfen während der Corona-Krise nicht ausgesetzt werden“, appellierte Klett an die Krankenkassen. Momentan sei vor allem die Behandlung der zahlreichen Patienten mit Ängsten dringend geboten.

In der Kammer sind 6000 psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten organisiert.

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Erstellt:
20. März 2020, 06:04 Uhr

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