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Sturmtief „Kirsten“ ist überstanden

dpa Leipzig. Sturmtief „Kirsten“ ist vorbei und hat nicht so schlimme Schäden verursacht wie befürchtet. Nun soll es wieder freundlicher werden - allerdings nicht für lange.

In ganz Deutschland soll es stürmisch werden - besonders an den Küsten. Foto: Bodo Marks/dpa

In ganz Deutschland soll es stürmisch werden - besonders an den Küsten. Foto: Bodo Marks/dpa

Nach dem Sturmtief „Kirsten“ ist zunächst wieder mit etwas freundlicherem Wetter zu rechnen. Am Donnerstagvormittag sei es zwar vor allem im Norden und Osten gebietsweise noch windig, danach lockere es aber auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig mit.

Die Höchsttemperaturen liegen im Norden bei 17 bis 21 Grad und sonst bei 20 bis 26 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Am Wochenende sei in Süddeutschland nun Dauerregen zu erwarten, im Norden könne es zu Gewittern kommen. Vor allem in den Bergen und an der See müsse man mit Windböen rechnen.

Sturmtief „Kirsten“ und seine Ausläufer hatten am Mittwoch für ungemütliches Wetter in großen Teilen Deutschlands gesorgt. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Teils mussten Straßen und Bahnstrecken gesperrt werden, Menschen wurden vereinzelt von herabfallenden Ästen und Bäumen verletzt. Auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt wurden beim Wind zunächst Spitzenwerte von 131 Kilometern pro Stunde gemessen, wie Meteorologin Cathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. „Das ist volle Orkanstärke.“

Weil es in Süddeutschland teilweise warm und sonnig war, wirkten die Böen dort harmloser. Auf den Seen in Süddeutschland waren die Helfer daher im Großeinsatz und retteten mehrere Menschen vor dem Ertrinken. Im Bahnverkehr sorgten entwurzelte Bäume für Streckensperrungen, vor allem im Westen Deutschlands.

In der Nacht zu Donnerstag schien der Sturm jedoch überstanden: In den meisten Orten in Deutschland blieb es nach Aussage von Feuerwehr und Polizei ruhig.

© dpa-infocom, dpa:200826-99-311204/11

Auch in Frankfurt weht „Kirsten“ kräftig. Foto: Boris Roessler/dpa

Auch in Frankfurt weht „Kirsten“ kräftig. Foto: Boris Roessler/dpa

Möwen kämpfen während des Sturmtiefs „Kirsten“ gegen den starken Wind an der ostfriesischen Küste an. Foto: Sina Schuldt/dpa

Möwen kämpfen während des Sturmtiefs „Kirsten“ gegen den starken Wind an der ostfriesischen Küste an. Foto: Sina Schuldt/dpa

In Düsseldorf sorgt „Kirsten“ für umgekippte Heizpilze und Heizsäulen am Rheinufer. Foto: Marcel Kusch/dpa

In Düsseldorf sorgt „Kirsten“ für umgekippte Heizpilze und Heizsäulen am Rheinufer. Foto: Marcel Kusch/dpa

Am Bayerischen Ammersee nutzt ein Kitesurfer das stürmische Wetter mit starken Wellen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Am Bayerischen Ammersee nutzt ein Kitesurfer das stürmische Wetter mit starken Wellen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Auf dem Brocken müssen Wanderer während „Kirsten“ gegen Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde anlaufen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Auf dem Brocken müssen Wanderer während „Kirsten“ gegen Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde anlaufen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Raues Wetter auf der Nordseeinsel Baltrum. Sturmtief „Kirsten“ verursachte aber weniger Schäden als befürchtet. Foto: Sina Schuldt/dpa

Raues Wetter auf der Nordseeinsel Baltrum. Sturmtief „Kirsten“ verursachte aber weniger Schäden als befürchtet. Foto: Sina Schuldt/dpa

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Erstellt:
26. August 2020, 09:25 Uhr

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