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Tödliche Badeausflüge: Drei Schwimmer sterben

dpa/lsw Gailingen/Friedrichshafen/Sipplingen. Innerhalb von drei Tagen sind drei Menschen in Baden-Württemberg bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Alle Todesopfer hatten etwas gemeinsam.

Menschen stehen auf einem Steg am Ufer des Bodensees in Sipplingen. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Menschen stehen auf einem Steg am Ufer des Bodensees in Sipplingen. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Drei Menschen sind seit Wochenbeginn bei Badeausflügen in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Die Unfälle ereigneten sich allesamt in Freigewässern - und alle drei Opfer waren Senioren.

Am nördlichen Bodensee starb am Mittwoch ein 67 Jahre alter Urlauber aus Nordrhein-Westfalen. Er hatte zu röcheln begonnen, nachdem er im Strandbad Sipplingen (Bodenseekreis) aus dem Wasser gekommen war. Er bekam gesundheitliche Probleme und musste reanimiert werden - die Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Die Polizei geht nicht von Fremdverschulden aus, wie ein Sprecher sagte.

Auch bei einem anderen Badeunfall im Bodensee am Tag zuvor schließt die Polizei Fremdverschulden aus. Wie die Ermittler mitteilten, war ein 78 Jahre alter Mann aus Friedrichshafen (Bodenseekreis) am Dienstagnachmittag zum Schwimmen in den See gegangen. Ein anderer Schwimmer entdeckte ihn reglos im Wasser treibend und brachte ihn an Land, wo ihn ein zufällig anwesender Arzt und Rettungskräfte reanimierten. Im Krankenhaus starb der gesundheitlich bereits angeschlagene Mann einige Stunden später.

Am Montag war eine 88 Jahre alte Frau aus Hilzingen (Kreis Konstanz) nach einem Bad im Rhein gestorben. Zeugen hatten ihren leblos im Wasser treibenden Körper auf Höhe des Gailinger Strandbads (Kreis Konstanz) entdeckt. Rettungskräfte brachten sie zwei Kilometer weiter an Land und reanimierten sie. Die Seniorin starb um Mitternacht im Krankenhaus. Nach Angaben eines Sprechers vom Mittwoch geht die Polizei von einem natürlichen Tod aus.

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Erstellt:
28. August 2019, 18:53 Uhr

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