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Torhüter Schwolow: Unsicherheit auf Dauer „zermürbend“

dpa Freiburg. Für Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow bringt die Unsicherheit in der Coronavirus-Krise auch ein Motivationsproblem mit sich. „Man muss doch wissen, worauf man hinarbeitet. Wenn es nächste Woche wieder heißt: „Wir wissen nicht, wie es weitergeht“, dann wirkt das auf Dauer demotivierend und auch ein bisschen zermürbend“, sagte der 27-Jährige der „Badischen Zeitung“ (Mittwoch). „Gleichwohl ist mir klar, wie schwierig die Situation ist. Auch die DFL ist von den politischen Vorgaben abhängig.“

Torwart Alexander Schwolow von SC Freiburg geht vom Platz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Torwart Alexander Schwolow von SC Freiburg geht vom Platz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ihre Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison in der Fußball-Bundesliga am Dienstag auf die die nächste Woche verschoben. Die Mitgliederversammlung soll nun am 23. April stattfinden. „Man hängt total in den Seilen, weil wir es nicht selbst in der Hand haben, wie es weitergeht. Für den Kopf ist es nicht einfach, die Spannung hochzuhalten“, sagte Schwolow.

Der SC Freiburg trainiert derzeit unter strengen Auflagen in kleinen Gruppen mit maximal fünf Spielern. „Wir sind alle glücklich, wieder den Ball am Fuß zu haben. Aber die Mega-Stimmung kommt nicht gerade auf, wenn du dich immer nur aus 10, 15 Metern Entfernung siehst und sofort nach Trainingsende wieder ins Auto steigst“, meinte der Stammtorhüter.

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Erstellt:
15. April 2020, 11:08 Uhr

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