Tränen bei Tomas nach dem Abpfiff

Von Philipp Maisel

Stuttgart - Es hat zwischendurch nicht immer alles flüssig ausgesehen beim VfB Stuttgart, doch nach dem hart erkämpften 3:1 gegen den 1. FC Köln waren drei Punkte eingetütet. Entsprechend groß war die Freude im weiß-roten Lager nach dem Spiel. Nur einer im Brustring-Trikot jubelte nicht mit: Tiago Tomas. Der Portugiese ließ nach Abpfiff seinen Emotionen freien Lauf, ging in die Knie, brach in Tränen aus. Mitspieler wie Fabian Bredlow trösteten ihn. Oder nahmen ihn in die Arme wie Bilal El Khannouss, der danach noch lange auf ihn einredete und ihn schließlich mit vor die Kurve zog, wo die Mannschaft mit den Fans feierte. Was dahintersteckte, blieb zunächst unklar.

„Die Bilder sprechen für sich. Da muss man nicht mehr viel sagen. Tiago ist ein ganz besonderer Mensch. Er hat privat schwere Wochen hinter sich gebracht. Es war jetzt sicher emotional, nach einer langen Verletzung dazu wieder auf dem Platz zu stehen“, beschrieb Trainer Sebastian Hoeneß die Lage, „dann sind da Emotionen herausgebrochen. Die Mannschaft hat da auch ein Gespür dafür.“ Der Stürmer, der nach wochenlanger Verletzungspause (40 Fehltage, neun verpasste Begegnungen) das erste Mal wieder auf dem Platz stand, wollte keine Aussagen treffen. Es handelt sich wohl um eine familiäre Angelegenheit. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ließ lediglich wissen, dass der Grund „Privatsache“ sei.

Zum Artikel

Erstellt:
15. Februar 2026, 22:08 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2026, 21:58 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen