Transporter-Fahrer soll Schnelltests unterschlagen haben

dpa/lsw Rheinstetten. Der Fahrer eines Transporters mit Corona-Schnelltests sitzt in Untersuchungshaft, weil er Tests im Wert von mehr als 60 000 Euro unterschlagen haben soll. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag hatte ein Zeuge beim Entladen an einer Firma in Rheinstetten (Landkreis Karlsruhe) bemerkt, dass die Kartons unterschiedlich schwer waren. Der Grund: Viele von ihnen seien nur zu etwa einem Drittel befüllt gewesen.

Medizinisch geschultes Personal führt einen Corona-Schnelltest durch. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Medizinisch geschultes Personal führt einen Corona-Schnelltest durch. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Die Ermittler gehen nun davon aus, dass der 24 Jahre alte Fahrer am Dienstag auf seinem Weg mit der Ladung vom Flughafen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz nach Baden die Schnelltests aus den Kartons genommen und einem Komplizen gegeben habe. Von dem mutmaßlichen Mittäter fehlte zunächst aber jede Spur. Ein Haftrichter erließ am Mittwoch einen Haftbefehl gegen den Transporter-Fahrer.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-404948/2

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Erstellt:
29. April 2021, 15:45 Uhr

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