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Trauerkarte mit Geldforderung: Mann bei Übergabe geschnappt

dpa/lsw Ludwigsburg. Ein 30 Jahre alter Mann soll im Kreis Ludwigsburg mehreren Geschäftskunden Trauerkarten geschickt und darin von ihnen 10 000 bis 30 000 Euro gefordert haben. Zu einem Übergabetermin legte sich die Polizei auf die Lauer und schnappte den mutmaßlichen Erpresser, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Demnach gingen vergangene Woche vier Menschen zur Polizei, weil ihnen in Briefen mit Repressalien gedroht wurde, sollten sie das geforderte Bargeld nicht an einem bestimmten Ort abliefern. Zu einem Übergabetermin am Freitag erschien der 30-Jährige am vereinbarten Ort und nahm eine dort deponierte Tasche an sich. Mit Unterstützung durch ein mobiles Einsatzkommando wurde er festgenommen.

In der Wohnung des Mannes fanden die Ermittler noch weitere Trauerkarten und Erpresserschreiben. Er sitzt seit Samstag wegen des Verdachts auf räuberische Erpressung in Untersuchungshaft. Als mögliches Motiv sieht die Polizei Geldprobleme des Mannes. Wie er seinen Opfern, mit denen er teilweise früher oder aktuell geschäftlich zu tun hatte, gedroht haben soll und warum er dazu Trauerkarten verschickte, war zunächst unklar.

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Erstellt:
3. September 2019, 18:50 Uhr

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