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Trockenheit setzt den Landwirten im Südwesten zu

dpa/lsw Friedrichshafen. Die derzeitige Trockenheit setzt den Landwirten im Südwesten zu. Dass es in Baden-Württemberg seit über vier Wochen nicht mehr nennenswert geregnet hat, bereite große Sorge, sagte der Präsident des Landesbauernverbandes, Joachim Rukwied. „Sämtliche Ackerbaukulturen leiden unter der Trockenheit und dem aktuellen Ostwind. Die fehlenden Niederschläge im März und April haben auch die Böden beim Grünland austrocknen lassen. Wir brauchen dringend einen länger anhaltenden Landregen, damit die Pflanzen sich entwickeln können.“

Ein Landwirt steigt neben einem Feld, das bewässert wird, in seinen Traktor ein. Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Landwirt steigt neben einem Feld, das bewässert wird, in seinen Traktor ein. Foto: Marijan Murat/dpa

Zuckerrüben und Mais stünden in den Startlöchern und bräuchten dringend Wasser für eine gute Entwicklung. „Bei den Sonderkulturen laufen schon jetzt die Bewässerungsanlagen“, sagte Rukwied. „Wenn es weiter so trocken bleibt, könnte es ein schwieriges Jahr für die Landwirtschaft werden. In manchen Regionen zeichnen sich jetzt schon Ertragsausfälle bei Getreide und Raps ab. Außerdem erhöhen der milde Winter und die Trockenheit den Schädlingsbefall auf den Feldern.“

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist allerdings zumindest für die kommenden Tage noch kein Regen in Sicht. Die Prognosen deuteten momentan auf nächsten Dienstag hin, sagte ein Sprecher. Am Freitag könne es dagegen nochmal Höchsttemperaturen bis zu 25 Grad geben, auch am Wochenende bleibe es trocken und weitgehend sonnig.

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Erstellt:
23. April 2020, 07:49 Uhr

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