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Trotz Kälte und Regen: Erste Besucher in Freibädern

dpa/lsw Karlsruhe. Kälte und Regen zum Trotz: Eine Reihe von Schwimmern haben am Samstag am ersten Tag der Öffnung der vier Karlsruher Freibäder nach der Corona-Krise wieder ihre Runden gezogen. „Die Hardcore-Schwimmer kommen immer“, freute sich der Geschäftsführer der Karlsruher Bäder, Oliver Sternagel. Und das auch von weiter her: So war die erste Kundin im Sonnenbad eine Frau aus Stuttgart, berichtete er. Das einzige Karlsruher Warmbad im Freien zog schon am Morgen rund 30 Menschen an. „Die Stimmung ist super, die Leute freuen und bedanken sich, dass wir wieder aufmachen.“

Ein Sprungturm spiegelt sich im Wasser des Sprungbeckens eines Freibads. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ein Sprungturm spiegelt sich im Wasser des Sprungbeckens eines Freibads. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dass am ersten Tag nur wenige kamen, war für den Karlsruher Bäderchef eine Erleichterung. „Wir müssen noch einige Abläufe üben. Das ist learning by doing.“ So standen im Internet zwar alle Badeampeln auf Grün. Erreichbar für Interessierte war zunächst aber nur das Turmbergbad, wo ebenfalls bis mittags schon rund 30 Badegäste gezählt wurden. Normalerweise fasst das Bad rund 2400 Gäste, wegen Corona dürfen dort jetzt höchstens 480 Menschen rein, so Sternagel. Ins Rüppurrer Bad verirrten sich nur eine Handvoll Menschen.

Die Badegäste müssen sich auf neue Regeln einstellen. Eine „Besucher-Ampel“ informiert online über die Auslastung. Mund- und Nasenschutz sind beim Betreten der Bäder Pflicht, ebenso das Ausfüllen eines Formulars. Es wird in Einbahnstraßen geschwommen, Duschen und Umkleiden geht nur außen. „Mindestens 1,50 Meter Abstand gilt auch im Wasser“, betonte Sternagel.

Die vier Karlsruher Freibäder gehören zu den wenigen im Südwesten, die bereits öffnen. Um die Hygieneauflagen des Landes zu erfüllen, brauchen einige Betreiber in Städten und Gemeinden mehr Zeit und nehmen den Betrieb erst kommende Woche oder später auf, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Landesregierung hatte Ende Mai den Saisonstart für den 6. Juni freigegeben und einige Betreiber damit kalt erwischt.

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Erstellt:
6. Juni 2020, 12:06 Uhr

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