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Trotz Pillensicher auf der Straße unterwegs

Stuttgart /STN - Rezeptfreie Arzneimittel können die Fahrtüchtigkeit und die Reaktionszeiten von Autofahrern beeinträchtigen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin. Schon harmlose Augentropfen können das Sehen so beeinflussen, dass man nicht sicher am Verkehr teilnehmen kann. Auch beruhigende Arzneimittel oder Schlafmittel können gefährlich sein, sagt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes: „Wer am Abend ein Schlafmittel oder ein Beruhigungsmittel einnimmt, kann am Morgen noch immer benommen sein. Das kann auch schon bei frei verkäuflichen Schlafmitteln passieren.“

Auch manche Schmerzmittel können die Reaktionsfähigkeit stark herabsetzen. Zudem gibt es stark blutdrucksenkende Medikamente, die den Kreislauf so herunterregeln können, dass man nicht fahrtüchtig ist. Gleiches gilt für manche Arzneien gegen Reiseübelkeit. Die darf der Fahrer selbst nicht einnehmen. „Im Beipackzettel stehen die Hinweise auf die eingeschränkte Fahrtüchtigkeit oder Gefährdungen beim Bedienen von Maschinen. Wer sich unsicher ist, sollte immer den Arzt oder Apotheker darauf ansprechen“, so Gulde.

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Erstellt:
28. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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