Demonstrationen in Teheran

Trump droht Iran mit harter Strafe bei Tötung von Protestlern

Seit elf Tagen erschüttern neue Demonstrationen den Iran. US-Präsident Trump solidarisierte sich bereits vor einigen Tagen mit den Protestlern. Nun legt er nach.

Donald Trump droht der iranischen Regierung (Archivbild).

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Donald Trump droht der iranischen Regierung (Archivbild).

Von red/dpa

US-Präsident Donald Trump hat die Staatsführung in Teheran vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun“, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts „The Hugh Hewitt Show“. Die US-Regierung verfolge die Situation aufmerksam. Trump lobte die Iraner als „mutige Menschen“. Unklar war zunächst, wann das Gespräch aufgezeichnet wurde. 

Am Donnerstagabend erlebte der Iran die größten Demonstrationen seit Beginn der aktuellen Protestwelle vor elf Tagen. Ausgelöst wurden die Proteste durch die massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der landeseigenen Währung Rial. In Teheran gingen daraufhin wütende Händler spontan auf die Straße. Inzwischen haben sich die Proteste auf weite Landesteile ausgeweitet.

Trump hatte den Teilnehmern der Proteste gegen die autoritäre Staatsführung im Iran bereits vor einigen Tagen seine Unterstützung zugesagt. Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, „werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident damals wie heute offen.

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Erstellt:
8. Januar 2026, 21:10 Uhr

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