Interview mit US-Sender CNBC

Trump: Grönland-Übereinkunft wäre „für immer“

Donald Trump hält sich zunächst bedeckt dazu, wie genau eine mögliche Übereinkunft zu Grönland aussehen könnte. Aber sie sei „für immer“, sagt er in einem Interview.

Trump beharrte zuletzt darauf, dass die USA Grönland für die nationale Sicherheit besitzen müssten.

© Alex Brandon/AP/dpa

Trump beharrte zuletzt darauf, dass die USA Grönland für die nationale Sicherheit besitzen müssten.

Von red/dpa

US-Präsident Donald Trump sieht sich auf dem Weg zu einer dauerhaften Vereinbarung zu Grönland. In einem Interview des US-Senders CNBC bekräftigte er, dass es Grundzüge einer Übereinkunft gebe. Zugleich wollte Trump sich nicht zu Details äußern. Es sei „etwas komplex“, sagte Trump auf die Frage, ob es um Eigentum oder etwas anderes gehe. Die angedachte Vereinbarung sei aber „für immer“ ausgelegt. Dabei gehe es unter anderem um Sicherheitsfragen.

Trump beharrte zuletzt darauf, dass die USA Grönland für die nationale Sicherheit besitzen müssten, und wollte einen Verkauf der Insel durch Dänemark erzwingen. Dänemark stemmt sich dagegen.

Trump hatte zuvor seine Drohung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar aufgehoben. Zur Begründung verwies Trump in einem Post auf der Plattform Truth Social darauf, dass basierend auf einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.

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Erstellt:
21. Januar 2026, 22:14 Uhr

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