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Trump: Untersuchung im Fall von Afroamerikaner angeordnet

dpa Washington. Ein schreckliches Video zeigt die brutale Polizeigewalt gegen einen schwarzen US-Amerikaner. Der US-Präsident will den Fall untersuchen lassen. In der Stadt fordern Menschen Gerechtigkeit ein.

Demonstranten fordern Gerechtigkeit für den Tod des Afroamerikaners ein. Foto: Ringo H.W. Chiu/AP/dpa

Demonstranten fordern Gerechtigkeit für den Tod des Afroamerikaners ein. Foto: Ringo H.W. Chiu/AP/dpa

Im Fall eines bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Schwarzen hat US-Präsident Donald Trump eine Untersuchung des Justizministeriums und der Bundespolizei FBI angeordnet.

Trump versicherte auf Twitter: „Der Gerechtigkeit wird Genüge getan!“ Er habe die Behörden zu beschleunigten Ermittlungen aufgefordert. Zugleich sprach Trump den Angehörigen und Freunden des Opfers George Floyd sein Mitgefühl aus. Der Präsident nannte den Tod Floyds „sehr taurig und tragisch“.

Der Tod Floyds in Minneapolis hatte Proteste in der US-Stadt ausgelöst. Auslöser war ein rund zehn Minuten langes Video aus der Stadt im Bundesstaat Minnesota, das auf Facebook gestellt wurde: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals Floyds, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: „Ich kann nicht atmen.“ Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus.

„Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein“, sagte der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, in einer emotionalen Pressekonferenz. Die vier in den Fall involvierten Polizisten seien mit sofortiger Wirkung entlassen worden.

Wegen Tränengas-Einsatz wird das Auge einer Demonstrantin mit Milch ausgespült. Foto: Carlos Gonzalez/Star Tribune/AP/dpa

Wegen Tränengas-Einsatz wird das Auge einer Demonstrantin mit Milch ausgespült. Foto: Carlos Gonzalez/Star Tribune/AP/dpa

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Erstellt:
28. Mai 2020, 05:37 Uhr

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