Tübingen forscht zu queeren Menschen in Stadtgeschichte

dpa/lsw Tübingen. Das Stadtarchiv Tübingen will die Geschichte von queeren Menschen in der Neckarstadt untersuchen. Das Forschungsprojekt „Queer durch Tübingen“ sei das erste dieser Art in Baden-Württemberg und soll das Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen, intergeschlechtlichen und queeren Menschen vom Mittelalter bis zur Gegenwart aufzeigen, wie ein Sprecher der Stadt am Dienstag mitteilte.

Für diese Arbeit setzt die Stadt auch auf private Hinweise. „Ohne Unterlagen aus privaten Beständen erfahren wir nur wenig über die Lebenswege von Personen, die den Behörden nicht auffielen oder die den Behörden eben nicht auffallen wollten“, teilte Stadtarchivar Udo Rauch mit. Er betreut das Projekt gemeinsam mit dem Historiker Karl-Heinz Steinle. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen ab September im Stadtmuseum zu sehen sein.

© dpa-infocom, dpa:210406-99-103741/2

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Erstellt:
6. April 2021, 16:49 Uhr

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