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Tübingen nach Fahrgastanstieg für kostenfreien Nahverkehr

dpa/lsw Tübingen. Die Stadt Tübingen will eine kostenfreie Nutzung der Busse im Stadtgebiet an allen Wochentagen einführen. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl um zehn Millionen Euro Fördermittel des Landes gebeten, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die restlichen fünf Millionen Euro für einen zweijährigen Modellversuch will die Kommune selbst tragen.

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Bereits seit Februar 2018 können Menschen in Tübingen an Samstagen kostenlos Bus fahren. Nach Angaben der Stadt gab es im Winterhalbjahr 2018/2019 an Samstagen rund 42 000 Fahrgäste - das sind 10 000 mehr als im gleichen Zeitraum zwei Jahre zuvor. „Nach vorsichtiger Schätzung darf man annehmen, dass von den 10 000 neuen Busfahrgästen etwa 5000 ihr Auto stehen ließen und stattdessen mit dem Bus gefahren sind“, so Palmer. Nach Einschätzung des Rathauschefs führt ein Wegfall von Fahrkartenkosten eher zu einer dauerhaften Verlagerung auf den öffentlichen Nahverkehr und positiven Effekten für den Klimaschutz als Fahrverbote für Dieselfahrzeuge.

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Erstellt:
22. Mai 2019, 16:59 Uhr

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