Über 1000 Helfer sammeln in Mannheim Müll von Rheinufer

dpa/lsw Düsseldorf. In Mannheim haben im Rahmen der Umweltaktion „Rhine CleanUp“ am Samstag deutlich über 1000 Teilnehmer die Ufer des Rhein von Müll befreit. Wieviel Tonnen Unrat dies entspricht, konnte Initiator Joachim Umbach noch nicht sagen.

Freiwillige Müllsammler nehmen am Rheinufer am Aktionstag "Rhine Clean Up" teil.. Foto: Andreas Arnold/dpa

Freiwillige Müllsammler nehmen am Rheinufer am Aktionstag "Rhine Clean Up" teil.. Foto: Andreas Arnold/dpa

Insgesamt machten mehr als 35 000 Freiwillige mit, um die Ufer der Flüsse Rhein, Mosel und Ruhr zu säubern. Dabei seien 320 Tonnen Müll eingesammelt worden. Der Rhein wurde beim großen „CleanUp“ schon zum dritten Mal gesäubert – und zwar wieder von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung bei Rotterdam. An Mosel und Ruhr fand der „CleanUp“ zum ersten Mal statt.

Insgesamt 300 Gruppen hätten mitgemacht. In den Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln hätten sich jeweils mehr als 2000 Menschen an der Aktion beteiligt. Neben Mannheim hätten auch in den Städten Duisburg und Mainz deutlich über 1000 Teilnehmern mitgemacht. „Diese Menschen haben es begriffen: Das ist zwar nicht ihr Müll, aber es ist unser Planet“, sagte Umbach. Er hofft auf eine Bewusstseinsänderung: Müll gehöre nicht in die Natur.

An der Aktion „Rhine CleanUp“ (Rheinsäuberung) nehmen Menschen aus allen Ländern teil, durch die der Rhein fließt. Neben den deutschen Gruppen gibt es auch schweizerische, österreichische, französische und niederländische.

Zum Artikel

Erstellt:
12. September 2020, 16:41 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

Gericht: „Islamische Sprechpuppe“ keine Schmähkritik

dpa/lsw Stuttgart. Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat im Kampf gegen Beleidigungen im Netz teilweise eine Schlappe vor Gericht erlitten. Die Grünen-Politikerin... mehr...

Baden-Württemberg

Wohnraum-Allianz zieht Bilanz: Flächenmangel bleibt Hürde

dpa/lsw Stuttgart. Der Mangel an Baugrundstücken bleibt nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die größte Hürde für die Wohnungspolitik... mehr...