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Übernahme der Produktion: Ritter Sport gönnt sich Amicelli

dpa/lsw Waldenbuch. Das Schokoladen-Unternehmen Ritter Sport übernimmt im kommenden Jahr die Marke Amicelli samt der dazugehörigen Produktionsstätte im österreichischen Breitenbrunn. Das teilte das Unternehmen am Dienstag am Stammsitz in Waldenbuch mit. Künftig werde man die gefüllten Amicelli-Waffelröllchen in dem Werk in der Nähe von Wien selbst herstellen. „Wir haben mit Breitenbrunn das passende Objekt gefunden, um unsere Produktion in Waldenbuch sinnvoll zu ergänzen“, sagte Ritter-Sport-Chef Andreas Ronken.

Ritter Sport Mini Tafeln. Foto: picture alliance / dpa

Ritter Sport Mini Tafeln. Foto: picture alliance / dpa

Mit der Erweiterung gewinne man an Flexibilität und könne die eigenen Kapazitäten erhöhen, sagte Ronken. Ritter will unter anderem die Herstellung von Produkten wie dem Vegan-Sortiment nach Breitenbrunn verlagern. Die unterschiedlichen Märkte und Kunden erforderten eine immer größere Differenzierung des Produktportfolios. „Hinter der Herstellung steckt ein hoher Grad an technischer Komplexität. Der neue Standort bietet uns hier wichtige zusätzliche Optionen zur Weiterentwicklung“, sagte Ritter-Vorstand Asmus Wolff.

An den für den Standort Waldenbuch geplanten Investitionen will das Unternehmen unabhängig davon festhalten. Ritter beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Umsatz von 480 Millionen Euro. Als erster und bislang einziger großer Tafelschokoladenhersteller bezieht das Unternehmen nach eigenen Angaben ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao. Die Schokoladenquadrate der Marke werden weltweit in über 100 Ländern verkauft.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 16:07 Uhr

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