Überwiegende Zahl der Schulen trotz Corona in Betrieb

dpa/lsw Berlin/Stuttgart. Der überwiegende Teil der Schulen in Baden-Württemberg hat - wie in ganz Deutschland - bislang den Betrieb trotz Corona wie geplant aufrechterhalten können. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Kultusministerien der Länder und eine Auswertung aktuell zugänglicher Meldungen der Ministerien ergab, kommt es vereinzelt zwar zu deutlichen Einschränkungen für Tausende Schüler und Lehrer. Mit Blick auf die Gesamtzahl von bundesweit rund 40 000 Schulen mit 11 Millionen Schülern und rund 800 000 Lehrern, sind die Zahlen dennoch vergleichsweise überschaubar.

Ein Mundschutz liegt in einem Klassenzimmer auf Schulbüchern. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Ein Mundschutz liegt in einem Klassenzimmer auf Schulbüchern. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

In Baden-Württemberg waren Stand 1. Oktober 194 von 4500 Schulen von Corona-Maßnahmen betroffen. 304 Schulklassen waren wegen Infektionen oder Verdachtsfällen nicht im Präsenzunterricht, zwei Schulen waren vollständig geschlossen.

Nach den zum Ende der Woche vorliegenden Daten der Landesbehörden oder Kultusministerien der Länder waren bundesweit zuletzt knapp 40 000 Schüler und fast 4000 Lehrer wegen Infektionsfällen, Verdachtsfällen oder eigener Infektion in Quarantäne oder als Vorsichtsmaßnahme im Fernunterricht. Daneben meldeten Bundesländer, die keine Einzelzahlen zu Schülern veröffentlichen, insgesamt rund 700 Klassen oder Lerngruppen, die zuletzt nicht in der Schule waren. Komplett geschlossen waren den aktuellen Zahlen zufolge 23 Schulen.

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Erstellt:
3. Oktober 2020, 11:49 Uhr

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