Friedensgespräche

Ukraine und Russland setzen Verhandlungen in Genf fort

Während der Jahrestag der Invasion naht, setzen die Ukraine und Russland ihre Verhandlungen über ein Kriegsende fort. Die USA nehmen erneut die Rolle des Vermittlers ein.

Die Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA sind erneut zusammengekommen.

© Beatrice Devenes/The Swiss Federal Department of Foreign Affairs/XinHua/dpa

Die Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA sind erneut zusammengekommen.

Von dpa

Genf/Kiew/Moskau - Die Ukraine, Russland und die USA haben in Genf den zweiten Tag ihrer Gespräche über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Kriegs begonnen. Das teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow auf Telegram mit. Russische und ukrainische Medien berichteten ebenfalls.

Diskutiert werde in getrennten Gruppen zu politischen und militärischen Fragen, schrieb Umjerow. Die russische Delegation wird von Ex-Kulturminister Wladimir Medinski geleitet, der jetzt Berater von Kremlchef Wladimir Putin ist. Die USA mit dem Sondergesandten Steve Witkoff sehen sich als Vermittler.

Die Gespräche in Genf sind auf zwei Tage angesetzt. Vorige Runden hatten in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattgefunden. Kommende Woche am 24. Februar ist der vierte Jahrestag der von Putin befohlenen Invasion des Nachbarlands.

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Erstellt:
18. Februar 2026, 04:32 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2026, 10:19 Uhr

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