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Ulm feiert berühmten Schneider als Ikone der Innovation

dpa/lby Ulm. Der 250. Geburtstag des als Schneider von Ulm bekannt gewordenen Flugpioniers Albrecht Ludwig Berblinger wird in diesem Jahr groß gefeiert. Ungeachtet seines Scheiterns gelte Berblinger in Ulm als Ikone der Innovation, sagte Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU). „Heute sehen wir, dass quer, neu und kreativ zu denken genau das ist, was Zukunftsfähigkeit auszeichnet.“

Gunter Czisch steht unter dem Nachbau des Fluggeräts, das Albrecht Ludwig Berblinger. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Gunter Czisch steht unter dem Nachbau des Fluggeräts, das Albrecht Ludwig Berblinger. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Jahrzehnte vor den ersten erfolgreichen Gleitflügen Otto Lilienthals hatte Berblinger Flugversuche mit einem selbstgebauten Hängegleiter unternommen. Als er sein Fluggerät am 31. Mai 1811 von der Ulmer Adlerbastei aus öffentlich vorführen wollte, stürzte er damit jedoch in die Donau. Die Blamage war der Anfang vom Ende seiner Erfinderkarriere.

Ab Mitte Mai wird es zahlreiche Veranstaltungen zu Ehren des Flugpioniers geben. Geplant sind auch eine Kunstinstallation und ein neues Berblinger-Denkmal, ein „Zukunftskino“, Stadtführungen auf Berblingers Spuren und das Rock-Musical „Höhenflüge“. Tüftler können sich am Wettbewerb „Test Test Contest“ mit innovativen Ideen um ein Preisgeld von 15 000 Euro bewerben.

Als spektakulärste Aktion der Berblinger-Festwochen gilt der Flugwettbewerb „Danube Flight Challenge“: Begleitet von Live-Kameras sollen bis zu drei batterie- und/oder wasserstoffgetriebene Maschinen nahezu emissionsfrei und geräuschlos von der Mündung der Donau am Schwarzen Meer bis zur Quelle bei Donaueschingen fliegen.

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Erstellt:
8. Januar 2020, 09:09 Uhr

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