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Ulm stellt weiteren Albert-Einstein-Brief vor

dpa/lsw Ulm. Das Jahrhundertgenie Albert Einstein ist der bekannteste Sohn der Stadt Ulm. Briefe des Physikers werden gesammelt und im Stadtarchiv gehütet. Nun kommt ein weiterer dazu.

Ein Brief des Physikers Albert Einstein im Stadtarchiv Ulm. Foto: picture alliance/Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Ein Brief des Physikers Albert Einstein im Stadtarchiv Ulm. Foto: picture alliance/Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Einen neu erworbenen Brief von Albert Einstein (1879-1955) will die Stadt Ulm heute präsentieren. Das Schreiben des Physik-Nobelpreisträgers an seinen Vetter Leopold Hirsch soll Einsteins Verbindung zur Ulmer Verwandtschaft verdeutlichen. Das Stadtarchiv erweitert damit seine Sammlung von Originalschriftstücken des Wissenschaftlers, die einen Bezug zu seiner Geburtsstadt haben.

Das Physikgenie wurde in Ulm geboren, verließ die Stadt aber schon als Kleinkind in Richtung München. Angesichts der Judenverfolgung seit der Machtübernahme Adolf Hitlers 1933 sah Einstein sich gezwungen, Deutschland den Rücken zu kehren und in die USA zu gehen.

Noch im selben Jahr wurde die Ulmer Einsteinstraße in Fichtestraße umbenannt - was nach dem Ende der Naziherrschaft schnell wieder rückgängig gemacht wurde. Einstein hatte das Vorgehen in einem anderen Brief, den die Stadt vor wenigen Jahren gekauft hatte, als „drollige Geschichte“ bezeichnet.

In Ulm erinnert heute weit mehr als der Straßenname an den Physiker - vom Einstein-Denkmal über den Einstein-Brunnen bis zur Volkshochschule im Einsteinhaus. In den nächsten Jahren soll zudem ein Einstein-Museum entstehen.

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Erstellt:
27. Mai 2020, 02:10 Uhr

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