ARD-„Deutschlandtrend“

Umfrage: Union verliert, SPD legt zu

Im ARD-„Deutschlandtrend“ gibt es kleine Verschiebungen innerhalb der Koalitionsparteien. Insgesamt dominiert die Unzufriedenheit mit der Regierung.

Die Bundesregierung um Kanzler Friedrich Merz gibt in den Augen der Befragten kein gutes Bild ab.

© Kay Nietfeld/dpa/Kay Nietfeld

Die Bundesregierung um Kanzler Friedrich Merz gibt in den Augen der Befragten kein gutes Bild ab.

Von red/dpa

Die Union hat einer neuen Umfrage zufolge an Zustimmung bei den Wählern eingebüßt, der Koalitionspartner SPD hingegen gewonnen. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest dimap kämen CDU/CSU auf 26 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als Anfang Januar. Die SPD legt um zwei Punkte auf 15 Prozent zu. 

Zweitstärkste Kraft ist der Umfrage zufolge die AfD mit 24 Prozent (-1). Die Grünen verharren bei 12 und die Linke bei 10 Prozent. BSW und FDP würden mit unverändert je 3 Prozent den Einzug ins Parlament verpassen. 

Breite Unzufriedenheit mit Regierungsarbeit

Insgesamt gibt die Bundesregierung in den Augen der Befragten kein gutes Bild ab. Mit der Arbeit der Regierung sind aktuell 21 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden, weiterhin 78 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. 

Für den repräsentativen ARD-„Deutschlandtrend“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap 1.319 Wahlberechtigte von Montag bis Mittwoch dieser Woche. Die Fehlertoleranz wird mit plus/minus zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. Der tatsächliche Wert kann also im Bereich dieser Schwankungsbreite liegen.

Klingbeil und Dobrindt legen zu - Nur jeder Vierte mit Merz zufrieden

Bei der Frage nach einzelnen Politikern kommt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) weiterhin klar am besten weg. 57 Prozent sind wie im Januar mit seiner Arbeit zufrieden. SPD-Chef, Vize-Kanzler und Finanzminister Lars Klingbeil verbessert sich um fünf Punkte auf 31 Prozent. Das ist der gleiche Wert, den Außenminister Johann Wadephul (CDU) einfährt. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) steigert seinen Zufriedenheitswert um drei Punkte auf 27 Prozent. Auf diesen Wert kommt auch die SPD-Co-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas. Nur jeder vierte Befragte heißt die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gut. Nur 25 Prozent (+1 im Vergleich zum Januar) sind mit seinem Job zufrieden.

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Erstellt:
5. Februar 2026, 19:22 Uhr

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