Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Unfall mit drei Toten auf A2

dpa Castrop-Rauxel. Drei Menschen kommen bei einem tragischen Unfall auf der A2 bei Dortmund ums Leben, darunter ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden, der helfen wollte. Zwei weitere Ersthelfer werden verletzt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf der A2 neben völlig zerstörten Fahrzeugen. Foto: Marcel Kusch/dpa

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf der A2 neben völlig zerstörten Fahrzeugen. Foto: Marcel Kusch/dpa

Bei zwei aufeinanderfolgenden Unfällen auf der A2 in der Nähe der Ruhrgebietsstadt Castrop-Rauxel sind zwei 26 und 44 Jahre alte Autofahrer sowie ein 58-jähriger Lkw-Fahrer getötet worden.

Der Lkw-Fahrer aus den Niederlanden war zuvor ausgestiegen, um Erste Hilfe zu leisten. Zudem zogen sich zwei Ersthelfer Verletzungen zu. Wie die Dortmunder Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte sich das tragische Unfall-Geschehen am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr nahe dem Autobahnparkplatz Ickern in Fahrtrichtung Oberhausen ereignet.

Mehrere Spuren der Autobahn und der Parkplatz blieben für die Dauer der Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen stundenlang gesperrt. Die Hauptfahrbahn konnte erst am Mittwochmorgen gegen 3.40 Uhr wieder freigegeben werden. Der Einsatz war um 5.00 Uhr beendet. Noch seien die genauen Unfallhergänge und -ursachen Gegenstand weiterer umfangreicher Untersuchungen, hieß es.

Den ersten Ermittlungen zufolge war der 26-jährige Mann aus Castrop-Rauxel der Auslöser der schweren Zusammenstöße. In Höhe des Parkplatzes geriet sein Wagen aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern und krachte in die Mittelschutzplanke. Von dort prallte er zunächst auf den Verzögerungsstreifen des Parkplatzes und knallte dann in einen am Fahrbahnrand geparkten niederländischen Lkw. Durch die Wucht dieses Aufpralls wurde der Wagen anschließend noch gegen den Anhänger eines parkenden Lkw aus Polen geschleudert.

Dass der Fahrer des Lkw aus Rotterdam in der Zwischenzeit ausgestiegen war, um Erste Hilfe zu leisten, wurde ihm tragischerweise zum Verhängnis. Denn ein von hinten kommendes Auto mit dem 44-Jährigen aus Recklinghausen rammte den niederländischen Lkw und schleuderte dessen Fahrer gegen sein Fahrzeug. Der 58-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Auch der Pkw-Fahrer, dessen Auto noch mit einer Schutzplanke und dem polnischen Lkw kollidierte, erlitt tödliche Verletzungen.

Bei der zweiten Kollision wurden zudem ein 35-Jähriger aus Selm schwer und ein 30 Jahre alter Mann aus Waltrop leicht verletzt. Beide waren an der Unfallstelle, um zu helfen.

Zum Artikel

Erstellt:
29. April 2020, 18:03 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

In & Ausland

Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

dpa Kinshasa. Die Hoffnung auf ein Ende der Ebola-Epidemie im Kongo hat sich zerschlagen. Aus dem Westen des Landes wird ein neuer Ausbruch der... mehr...