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Unfallflucht von Lokführer möglicherweise Missverständnis

dpa/lby Rain. Die mutmaßliche Unfallflucht eines Lokführers in Schwaben könnte auf ein Missverständnis zwischen ihm und einem Schaffner im Zug zurückzuführen sein. Dies sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion in Rain (Landkreis Donau-Ried) am Donnerstag zu den bisherigen Ermittlungen, ohne Details zu nennen. Die Mitarbeiter des privaten Bahnunternehmens machten in den Vernehmungen zunächst keine Angaben.

Blaulicht und der LED-Schriftzug „Unfall“ auf dem Dach eines Polizeistreifenwagens. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Blaulicht und der LED-Schriftzug „Unfall“ auf dem Dach eines Polizeistreifenwagens. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Am Dienstag war die Regionalbahn, die von Ingolstadt nach Ulm fahren sollte, an einem Bahnübergang in Rain mit einem Auto zusammengestoßen. Die 77 Jahre alte Autofahrerin wurde leicht verletzt. Nach dem Unfall blieb der Lokführer kurz stehen und fuhr dann weiter. In Donauwörth wurde die Fahrt dann vorzeitig beendet.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Unfallflucht mit einem Zug. Dies sei „ein relativ seltener Fall“, sagte der Polizeisprecher. „Es erschließt sich uns noch nicht, warum er weitergefahren ist“, meinte der Sprecher über das Verhalten des Lokführers.

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Erstellt:
23. April 2020, 13:50 Uhr

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