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„Unser Gedenken soll anderen helfen“

Gedenkfeier zum elften Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen

WINNENDEN (rem). Als das Glockenläuten aller Kirchen in der Stadt gestern verklungen war, richtete Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth das Wort an die still Versammelten: „An diesem Tag rücken wir in Winnenden besonders eng zusammen – ob hier im Stadtgarten in Gedanken oder in der Albertville-Schule.“ Mehrere Hundert Menschen standen in einem weiten, aber nicht geschlossenen Kreis um die Gedenkstätte, den gebrochenen Stahlring. 15 weiße Rosen, für jeden beim Amoklauf vor elf Jahren Getöteten eine, standen auf dem Memorial. „Wir machen uns bewusst, dass an anderen Orten der Welt schreckliche Kriegshandlungen oder Amoktaten geschehen sind, wir fühlen uns mit ihnen vereint“, spannte Holzwarth in seiner kurzen Ansprache einen weiten Bogen: „Wir wünschen uns, dass unser Gedenken anderen hilft, die Schreckliches zu erleiden hatten.“ Die Jugendgemeinderäte Florian Laller, Briska Wahlenmaier und Flora Nasseri lasen die Namen der Getöteten vor. Pfarrer Philipp Essich hatte ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ausgewählt, „Gott, zu dir rufe ich“, bevor alle gemeinsam das Vaterunser beteten. Musiker umrahmten die Gedenkfeier. Im Anschluss blieben einige am Memorial, um zum Gedenken Blumen abzulegen. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

WINNENDEN (rem). Als das Glockenläuten aller Kirchen in der Stadt gestern verklungen war, richtete Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth das Wort an die still Versammelten: „An diesem Tag rücken wir in Winnenden besonders eng zusammen – ob hier im Stadtgarten in Gedanken oder in der Albertville-Schule.“ Mehrere Hundert Menschen standen in einem weiten, aber nicht geschlossenen Kreis um die Gedenkstätte, den gebrochenen Stahlring. 15 weiße Rosen, für jeden beim Amoklauf vor elf Jahren Getöteten eine, standen auf dem Memorial. „Wir machen uns bewusst, dass an anderen Orten der Welt schreckliche Kriegshandlungen oder Amoktaten geschehen sind, wir fühlen uns mit ihnen vereint“, spannte Holzwarth in seiner kurzen Ansprache einen weiten Bogen: „Wir wünschen uns, dass unser Gedenken anderen hilft, die Schreckliches zu erleiden hatten.“ Die Jugendgemeinderäte Florian Laller, Briska Wahlenmaier und Flora Nasseri lasen die Namen der Getöteten vor. Pfarrer Philipp Essich hatte ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ausgewählt, „Gott, zu dir rufe ich“, bevor alle gemeinsam das Vaterunser beteten. Musiker umrahmten die Gedenkfeier. Im Anschluss blieben einige am Memorial, um zum Gedenken Blumen abzulegen. Foto: T. Sellmaier

WINNENDEN (rem). Als das Glockenläuten aller Kirchen in der Stadt gestern verklungen war, richtete Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth das Wort an die still Versammelten: „An diesem Tag rücken wir in Winnenden besonders eng zusammen – ob hier im Stadtgarten in Gedanken oder in der Albertville-Schule.“ Mehrere Hundert Menschen standen in einem weiten, aber nicht geschlossenen Kreis um die Gedenkstätte, den gebrochenen Stahlring. 15 weiße Rosen, für jeden beim Amoklauf vor elf Jahren Getöteten eine, standen auf dem Memorial. „Wir machen uns bewusst, dass an anderen Orten der Welt schreckliche Kriegshandlungen oder Amoktaten geschehen sind, wir fühlen uns mit ihnen vereint“, spannte Holzwarth in seiner kurzen Ansprache einen weiten Bogen: „Wir wünschen uns, dass unser Gedenken anderen hilft, die Schreckliches zu erleiden hatten.“ Die Jugendgemeinderäte Florian Laller, Briska Wahlenmaier und Flora Nasseri lasen die Namen der Getöteten vor. Pfarrer Philipp Essich hatte ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ausgewählt, „Gott, zu dir rufe ich“, bevor alle gemeinsam das Vaterunser beteten. Musiker umrahmten die Gedenkfeier. Im Anschluss blieben einige am Memorial, um zum Gedenken Blumen abzulegen. Foto: T. Sellmaier

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Erstellt:
12. März 2020, 06:00 Uhr

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